1. Halbjahr 2018


Neue Verkehrsführung Campus (Universität)

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2. Halbjahr 2017



1. Halbjahr 2017

Tagesfahrt  nach  Lübeck  (17.06.17)



 

Auf den Spuren von Hanse und Marzipan

 

Am Samstag, 17. Juni 2017, verbrachten 48 Garbsener einen erlebnisreichen Tag in Lübeck.  Die Fahrt wurde vom CDU-Ortsverband Garbsen angeboten.

 

Bei herrlichem Sonnenschein erlebten die Fahrt-Teilnehmer mit einem Fahrgastschiff eine 1stündige Stadt-, Kanal- und Hafenrundfahrt vorbei an der historischen Kulisse der alten Hanse- und Marzipanstadt.

 

Mittags wurde unweit vom Holstentor in einem typischen Lübecker Restaurant gespeist.

 

Die freie Zeit nach dem Essen nutzte die Reisegruppe zu einem Bummel durch die historische Altstadt. Was natürlich nicht fehlen durfte, war am Nachmittag der Besuch des Niederegger Cafes mit Marzipan-Museum und Modelliervorführung.

 

Gut gelaunt und zufrieden erreichten die Tagesausflügler am frühen Abend Garbsen.

 

Im nächsten Jahr plant der Ortsverband Garbsen eine 3-tägige Fahrt.

 


15. September 2017

 

Auf der Baustelle des Maschinenbau Campus Garbsen läuft es rund. Das gilt für den zeitlichen Fortschritt und für die kalkulierten Ausgaben von rund 150 Millionen Euro. Davon haben sich der Uni-Präsident Volker Epping und der CDU-Ministerpräsidenten-Kandidat Bernd Althusmann und Editha Lorberg vor Ort überzeugt.

 

 

Garbsen-Mitte

 

Das Gelände des Maschinenbau-Campus ist neun Hektar groß. Der Bau kostet inklusive der Maschinen für die Forscher rund 150 Millionen Euro. Bis zu 200 Handwerker arbeiten dort gleichzeitig. Und wenn alles fertig ist, sollen zum Wintersemester 2019/20 mehr als 5300 Studenten und Mitarbeiter der Leibniz Universität nach Garbsen kommen. So viel vorweg zu den nackten Zahlen. Was sich dahinter an einer logistischen und organisatorischen Meisterleistung verbirgt, davon wollten sich Uni-Präsident Volker Epping und der CDU-Spitzenkandidat für die niedersächsische Landtagswahl, Bernd Althusmann, selbst ein Bild machen. Vorab galt für sie jedoch zunächst das, was für alle Besucher der Großbaustelle gilt: Sicherheit geht vor. Und so mussten sich auch die Politiker und Wissenschaftler einen Helm aufziehen, eine Warnweste anlegen und zumindest eine Schutzhülle aus Plastik um die Schuhe schnallen.

 

Das Herzstück der Forschung

 

Anschließend führte Joachim Runkel von der Fakultät Maschinenbau die Gäste durch mehrere Gebäude auf dem Gelände. Er zeigte ihnen spezielle Reinräume in den denen künftig eine Temperatur „von exakt 0,1 Grad Celsius“ herrschen wird und einen Raum, in dem eine 15,2 Millionen Euro teure Kompressionsstation aufgestellt wird. „Sie wird das Herzstück der Forschung. Sie können sie sich in etwa wie eine riesengroße Luftpumpe vorstellen“, sagte er. Auf dem Campus wollen die Wissenschaftler künftig unter anderem herausfinden, wie bestehende Kraftwerke schneller hoch- und wieder heruntergefahren werden können. Den besten Ausblick genossen Althusmann und seine Begleiter vom sogenannten Seminar- und Kommunikationszentrum aus. „Einen Aufzug gibt es leider noch nicht“, sagte Runkel mit einem Grinsen und bat die Gäste die sieben Stockwerke hohe Treppe hinauf. Die Anstrengung lohnte sich – von oben hatte die Gruppe einen tollen Ausblick auf das Campus-Gelände und weit darüber hinaus. „In der Mitte, wo jetzt noch eine große Pfütze ist, entsteht das grüne Zentrum des Geländes“, sagte Runkel. Dort sollen Studenten und Mitarbeiter einen Treffpunkt für Veranstaltungen haben, an dem sie sich aber auch mal eine Pause von der Arbeit gönnen können.

 

Spitze in Richtung Berlin

 

Aus Sicht von Horst Bauer, Leiter des Baudezernats der Leibniz Universität, gab es nur Positives zu berichten: „Wir sind zeitlich und finanziell voll im Plan“, sagte er. Diesen Hinweis nutze Uni-Präsident Epping für eine kleine Spitze in Richtung der Bundeshauptstadt: „Wir sind ja hier schließlich nicht in Berlin, bei uns ist alles gut durchgeplant.“ Epping lobte alle am Bau beteiligten Unternehmen für ihre reibungslose Zusammenarbeit. Althusmann war schon einen Schritt weiter. Er hatte die Vision, dass demnächst „die klügsten Köpfe aus der ganzen Welt in Garbsen forschen“. Die Zusammenfassung von 18 Instituten des Bereichs Maschinenbau an einem Ort, die bislang in der Nordstadt Hannovers verstreut sind, sei der richtige Weg. „In den Bereichen Energie und Maschinenbau werden hier die Lösungen für die Zukunft entwickelt“, sagte der CDU-Politiker.

 

Studenten sollen nach Garbsen ziehen

 

Das hofft auch Garbsens Bürgermeister Christian Grahl. Die Verwaltung beschäftige sich derzeit intensiv damit, den Studenten und Mitarbeitern das Leben in der Stadt so schmackhaft wie möglich zu machen. Dazu gehöre der Bau einer Kindertagesstätte, die Planungen eines Radschnellwegs nach Hannover und die Schaffung von günstigem Wohnraum.

 

Quelle (Text und Bild): Gerko Naumann (www.haz.de/garbsen)


Nesrin Odabasi:

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende in Garbsen kommt

„Die Voraussetzung um bezahlbaren Wohnraum für die vielen neuen Studierenden in Garbsen zu errichten, sind nunmehr von der Region Hannover geschaffen worden“, erklärte die CDU-Regionsabgeordnete Nesrin Odabasi.

Damit habe die Regionsversammlung sichergestellt, dass 162 Einzelappartements in unmittelbarer Nähe zum Maschinenbaucampus entstehen können.

Die Wohnungen sind jeweils zwischen 19 und 28 Quadratmeter groß. Die monatliche Nettokaltmiete ist auf maximal 270 Euro je Wohnplatz festgesetzt und entspricht damit den Mieten, die auch das Studentenwerk Hannover verlange.

Knapp die Hälfte der Wohnungen im viergeschossigen Neubau ist barrierefrei und rollstuhlgerecht. Darüber hinaus ist eine Kindertagesstätte neben der studentischen Wohnanlage geplant.

 

Bis zu rund 2,7 Millionen Euro Fördergelder investiert die Region in den Neubau, das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei knapp 12 Millionen.

Die CDU-Regionsabgeordnete hatte sich in zahlreichen Hintergrundgesprächen mit vielen Beteiligten für eine Verwirklichung des für Garbsen so wichtigen Projekts eingesetzt.

Odabasi: „Die mehr als 5000 Studierenden, Wissenschaftler und Mitarbeiter müssen gerade auch in Garbsen ein annehmbares Wohnraumangebot bekommen.“